Haskins Wissen / Materialien
Naturlatex
Die Grundlage von Naturlatex ist der Milchsaft des Kautschukbaums. Für eine Matratze wird daraus ein elastischer Schaum, der unter Belastung nachgibt.
Vom Kautschukbaum zum Schaum
Der Milchsaft wird gesammelt und anschließend verarbeitet. Durch Aufschäumen und Vulkanisation entsteht ein formstabiler, elastischer Werkstoff. Natürlicher Ursprung bedeutet dabei nicht, dass das Material unverarbeitet bleibt oder ohne weitere Bestandteile hergestellt wird.
Nachgiebigkeit an der belasteten Stelle
Latexschaum kann sich dort verformen, wo Druck auf ihn wirkt, und anschließend wieder zurückfedern. Diese Eigenschaft wird als Punktelastizität bezeichnet. Dichte, Rezeptur und Schichtstärke beeinflussen, wie weich oder fest sich das Material anfühlt.
Als Kern oder Komfortschicht
Latex kann einen Matratzenkern bilden oder als zusätzliche Schicht über einem anderen Kern liegen. Eine dünnere Auflage verändert vor allem den unmittelbaren Kontakt zum Körper. Für die Gesamtwirkung sind auch die darunterliegenden Schichten entscheidend.
Die Materialangabe genau lesen
Nicht jeder Latexschaum besteht aus demselben Anteil Naturkautschuk. Es gibt auch synthetischen Latex und Mischungen. Wenn Ihnen die Zusammensetzung wichtig ist, achten Sie auf den ausgewiesenen Naturkautschukanteil und die Angaben zum konkreten Modell.