Naturmatratzen

Haskins Wissen / Materialien

Naturmatratzen

Eine Matratze besteht aus mehreren Schichten mit unterschiedlichen Aufgaben. Naturmaterialien können dabei die Polsterung, das Liegegefühl und den Umgang mit Feuchtigkeit beeinflussen.

Ruhende Frau auf einer hellen Liegefläche

Kern und Polsterung arbeiten zusammen

Der Kern bildet die tragende Grundlage einer Matratze. Darüber liegen Polsterschichten, die den Kontakt zum Körper weicher oder fester gestalten. Bei einem Taschenfederkern sind die Federn einzeln in Textiltaschen eingefasst. Welche Materialien darüber verarbeitet werden, unterscheidet sich je nach Modell.

Jedes Material übernimmt eine andere Aufgabe

Gekräuseltes Rosshaar kann eine elastische, offene Polsterschicht bilden. Schafwolle kann Feuchtigkeit aufnehmen und durch ihre Faserstruktur Luft einschließen. Kaschmir ist eine besonders feine tierische Faser. Naturlatex wird als elastischer Schaum verarbeitet. Menge, Verarbeitung und Schichtfolge sind ebenso entscheidend wie die Materialauswahl.

Was bedeutet „Naturmatratze“?

Der Begriff allein verrät nicht, woraus jede einzelne Schicht besteht. Prüfen Sie deshalb die Angaben zu Kern, Füllung und Bezug. Auch die Anteile einzelner Materialien sind hilfreich, wenn Sie verschiedene Matratzen miteinander vergleichen möchten.

Passend zu Ihrem Liegegefühl

Achten Sie neben den Materialien auf den Härtegrad und darauf, wie Sie am liebsten liegen. Eine weiche Oberfläche und eine stützende Grundlage können sich ergänzen. Welche Kombination Ihnen angenehm ist, lässt sich am besten beim Probeliegen beurteilen.